Der Blumenschotterrasen
Eine neue
Methode des naturnahen Wegebaus. Speziell konzipiert für Fußwege, Zufahrten, Park- und Stellplätze. Es entwickelt sich nach der
Aussaat allmählich ein spärlicher, niedriger, aber sehr blütenreicher attraktiver Bewuchs. Die Tragschicht sollte aus einem schotterartigen
Material verschiedener Korngrößen (0-32 mm) bestehen. Man benötigt nur 3-5 % Erdanteil in Form einer sterilen (keine Samen enthaltenden)
Komposterde, die vor dem Rütteln der oberen Tragschicht auf dieser verteilt und eingerecht wird. Anschließend wird eingesät und abgerüttelt.
Wichtig: Das sehr feine Saatgut sollte mit Sand oder einem anderen Saathelfer im Verhältnis von mindestens 1:20 gemischt werden.
Das schöne an diesem Blumenrasen ist: Er entwickelt sich je nach Beanspruchung. Stark betretene Pfade bleiben sehr niedrig. Hier wächst höchstens der teppichbildende Quendel. Während in Randbereichen so schöne Arten wie Sonnenröschen oder Karthäusernelke gedeihen. Es blüht den ganzen Sommer über. Sie brauchen nicht zu mähen. Nur im Herbst sollten Sie die abgestorbenen Pflanzenteile und das Laub abrechen.
Folgende Arten sind in der Samenmischung Schotterrasen enthalten:
Blauschwingel, Schafschwingel, Horstschwingel, Wimpernperlgras, Rundbl. Glockenblume, Karthäusernelke, Heidenelke, Kugelblume, Sonnenröschen, kleines Habichtskraut, Bergsandglöckchen, Staudenlein, Wilder Origano, Frühlingsfingerkraut, Kleine und Große Braunelle, Scharfer und Weißer Mauerpfeffer, Nickendes Leimkraut, Edelgamander, Sandthymian, Quendel, Felsennelke.
Pflege: Im Herbst Laub und abgestorbene Pflanzenteile abkehren, Randbereiche eventuell mähen.
Beste Aussaatzeit: April bis Ende Mai (September)
Ansaatstärke : 1g. pro qm
Kräuteranteil: 50 %