Pflanze im Topf Leberblümchen Hepatica nobilis Beschreibung und Lebensraum: Das zu den Hahnenfußgewächsen gehörende Leberblümchen ist eine ausdauernde Pflanze, die in Europa nördlich bis nach Süd-Skandinavien, östlich bis in die Region um die obere Wolga und südlich bis Mittelspanien, Süditalien und dem südlichen Balkan verbreitet ist. In Deutschland wächst es im schwäbisch-fränkischen Wald und der muschelkalkhaltigen Hohenlohe als auch in der Südwestalb, dem Hegau und der westlichen Bodenseeregion. Auch im Wutachgebiet und dem Klettgau gibt es Vorkommen. Das Leberblümchen gehört zu den Frühlingsblühern von Ende Februar bis Anfang Mai. Die blau-violette strahlenförmige Blüte, auf 3 behaarten kelchartigen Hochblättern aufsitzend, werden von einem lang behaartem Stengel getragen. Die Pflanze bildet mehrere Stengel mit endständiger Blüte. Die Blätter sind grundständig, dreiecksförmig auf langen , kraus behaarten Stielen. Meistens sind sie dreilappig, oberseits dunkelgrün und unterseits rötlich. Das Leberblümchen wächst in krautreichen Buchen- und Eichenmischwäldern. Standort: Lichte Standorte auf mäßig frischen, kalkhaltigen, nährstoffarmen, lockeren und humosen Lehmböden. Partner:Frühlingsplatterbse (Lathyrus vernus), Lungenkraut (Pulmonaria officinalis), Himmelsschlüssel (Primula elatior) Besonderheiten: Wintergrün. Lehm- und Kalkzeiger. Giftpflanze. Besonders geschützte Art; darf weder gepflückt noch ausgegraben werden.