Pflanze im Topf Kuckuckslichtnelke Lychnis flos-cuculi Beschreibung und Lebensraum: Die Kuckucks-Lichtnelke ist von Nordspanien und Sizilien bis Island, Skandinavien und Zentralasien verbreitet. Die zweijährige Pflanze bildet im ersten Jahr eine Blattrosette mit spatelförmigen Blättern, von der aus im zweiten Jahr die am Grunde etwas verzweigten Stängel gebildet werden. Die kurz behaarten Stängel tragen im oberen Bereich eher lanzettliche Blätter und gestielte, zartrosane Blütenköpfe mit schmalen, gefransten Kronblättern. Diese Nelke vermehr sich vegetativ über Ausläufer und generativ zuverlässig über Selbstaussaat. Sie ist auf feuchten bis nassen Fett- und Moorwiesen, wie auch in Flachmooren und mittlerweile auch an Straßenböschungen zu finden. Standort: Feuchte bis staunasse, nährstoffreiche und humose Lehm- und Tonböden in sonniger bis halbschattiger Lage. Partner:Bach-Nelkwurz (Geum rivale), Blaue Sumpfschwertlilie (Iris sibirica), Sumpfvergissmeinnicht (Myosotis palustris), Sumpfdotterblume (Caltha palustris) Besonderheiten: Feuchte-Zeiger. Der Gattungsname leitet sich vom griechischen lychnos - Lampe, Leuchte ab, der Artname bedeutet Kuckucksblume (lat.) - Feuchtigkeitszeiger, gering giftig (nierenschädigendes Saponin).