Pflanze im Topf Poleiminze Mentha pulegium
Beschreibung und Lebensraum: Die Poleiminze war ursprünglich nur im Mittelmeerraum beheimatet. Mittlerweile ist sie in fast ganz Europa; nordwärts bis Irland, Norddeutschland bis zum Ural eingewandert. In Deutschland kommt sie im Oberrheingebiet, sowie im Unterlauf der Elbe und der Weser, als auch an der Donau bei Regensburg vor. Sie ist vermutlich erst durch die Schaffung geeigneter Standorte hierzulande eingewandert. Die höchsten Vorkommen liegen in Deutschland bei 500m ü.NN. Sie wächst an Ufern von meist stehenden Gewässern. Die Art ist sehr konkurrenzschwach und benötigt vegetationsarme Standorte. Sie ist in Baden-Württemberg vom Aussterben bedroht. In der Roten Liste Deutschlands gilt sie als gefährdet (Gefahrenstufe G3). Die Blüten sind kurz gestielt in vielblütigen, entfernt stehenden Scheinquirlen. Die Pflanze ist giftig.
Standort: feuchte, nährstoffreiche, kalkarme Tonböden in besonnten, wintermilden Lagen
Verwendung: Als Abwehrmittel gegen Insekten, insbesondere gegen Flöhe, genießt die Polei-Minze einen besonderen Ruf. Der Artname pulegium ist vom lateinischen Wort pulex für Floh abgeleitet. Für die Giftwirkung dürfte das ätherische Öl "Pulegon" verantwortlich sein.