1. Name: Oregano / Dost – Origanum vulgare
2. Aussehen: Ausdauernde, buschige Staude (ca. 20–60 cm). Kleine, eiförmige Blätter; rosaviolette Blüten in dichten Dolden. Blüte: Juli–September.
3. Verbreitung und Herkunft: Weit verbreitet in Europa und Westasien. Typisch für warme, eher trockene Standorte wie Magerrasen, Böschungen, steinige Hänge und lichte Waldränder; bevorzugt sonnige, sommerwarme Lagen.
4. Wachstumsbedingungen und Standort: Vollsonnig bis sonnig, warm. Durchlässiger, eher magerer bis mäßig nährstoffreicher Boden, gern kalkhaltig; Staunässe unbedingt vermeiden (Topf: Drainageschicht). Mäßig gießen, lieber etwas trockener als zu nass; zu viel Dünger mindert oft das Aroma. Nach der Blüte oder im Frühjahr zurückschneiden fördert kompakten Wuchs. Vermehrung durch Teilung oder Stecklinge; winterhart, im Topf im Winter vor Dauerfeuchte schützen.
5. Besonderheiten und Nutzen: Klassiker als Küchengewürz (frisch/getrocknet), besonders aromatisch in sonniger, eher magerer Kultur. Traditionell auch als Tee/Kraut genutzt; die ätherischen Öle (z. B. Carvacrol, Thymol) sorgen für intensiven Duft. Sehr wertvoll für Bienen und andere Bestäuber in der Spätsaison. Hinweis: Konzentriertes Oregano-Öl kann Haut/Schleimhäute reizen – sparsam anwenden, bei empfindlichen Personen vorsichtig dosieren.
6. Partner: Thymian, Salbei, Lavendel, Bergbohnenkraut, Ysop, Rosmarin, Schafgarbe