Pflanze im Topf Islandmohn Papaver nudicaule
Beschreibung und Lebensraum: Der Islandmohn ist eine weit verbreitete Mohnart in den nördlichen arktischen und subarktischen Gebieten. Die Vorkommen reichen von Nordasien (Sibirien) über Alaska, Kanada bis zu den Ausläufern der Rocky Mountains. Er kommt aber auch in Zentralasien und südlich bis in die Gebirge Afganistans vor. Die in der Gartenkultur verbreitete Pflanze wurde bereits 1730 aus dem Amurgebiet als gelbblühender Typ eingeführt. Am Naturstandort auf mageren Böden vorkommend, wird die Art durchaus 4 bis 5 Jahre und älter. Die Kulturarten werden jedoch als zweijährige Arten behandelt. Die behaarte Pflanze erreicht Höhen von 30 - 50 cm. Die Blätter sind grundständig, gestielt, buchtig gefiedert oder fiederschnittig. Die einzeln stehenden Blüten sitzen auf einem drahtigen, blattlosen Schaft. In der Natur sind die Blüten meist nur 2 bis 5 cm breit und blühen in verschiedenen Farben von gelb über orange bis orangerot. Die Art ist sehr variabel. Das bedeutet, dass je nach Herkunftsregion viele Unterarten und Typen in der Natur vorkommen.
Besonderheit: Auf Grund ihrer Heimat im hohen Norden hat die Pflanze die Eigenschaft, jeden Sonnenstrahl auszunutzen. So kann man beobachten, wie die Blüten tagsüber dem Sonnenstand folgen.