Pflanze im Topf Huflattich Tussilago farfara Beschreibung und Lebensraum: Der Huflattich ist eine ausdauernde Staude mit unterirdischen Rhizomen. Die gelben Vorfrühlingsblüten erscheinen als Korbblüten einzeln am Ende des Stengels von Februar bis April (Blüte erst ab dem 3. Jahr). Die Blüten öffnen sich nur bei Sonnenschein und werden von Insekten befruchtet Erst nach der Blüte erscheint das Blattwerk. Die grundständigen, rundlich herzförmigen, buchtig gelappten Blätter mit unregelmäßiger Zähnung sind unterseits weiß-filzig behaart mit oberseits ledriger Blattstruktur. Der Stiel ist ebenfalls behaart. Die Pflanze ist herdenbildend. In Eurasien weit verbreitete Pflanze. Sie kommt oft an Weg- und Böschungsrändern, Ruderalflächen, auf Äckern und Brachen vor. Standort: Die Staude gedeiht auf frischen bis feuchten, meist kalkhaltigen lehmigen, auch steinigen Böden in sonnigen bis halbschattigen Lagen. Partner:Aquilegia atrata, Equisetum arvense (Ackerschachtelhalm) Besonderheiten: Lichtkeimer. Blätter können mit Pestwurz verwechselt werden. Die Blüten ergeben einen wirkungsvollen Hustentee. Wegen der als krebserregend geltenden Pyrolizidin-Alkaloiden ist von einer Dauerbehandlung abzuraten. Der Gattungsname leitet sich ab von lat. tussi - Husten. Enthält vor allem im Blatt Schleim- und Gerbstoffe - traditionelle Anwendung bei Husten. Sollte während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.