Pflanze im Topf Wiesenlabkraut Galium mollugo Beschreibung und Lebensraum: Das Wiesenlabkraut ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die in Süd- und Mitteleuropa verbreitet ist. Der Stengel ist vierkantig, reich verzweigt, kahl oder selten behaart. Er erreicht Wuchslängen von 30-100 cm und ist niederliegend-aufsteigend. Die Laubblätter sind glänzend, verkehrt länglich-eiförmig, stachelspitzig und quirlständig (6-8 Blätter) am Stengel angeordnet. Die kleinen, weißen, aus 4 Kronblättern bestehenden Blüten sitzen in scheindoldigen, lockeren Teilblütenständen am Stengelende und in den Blattachseln der oberen Blätter. Das Wiesenlabkraut wächst auf Fettwiesen, Waldrändern und in Auenwäldern sowie auf Halbtrockenrasen in flachen Lagen und Höhenlagen bis zu 1800 m. Standort: Lichte Standorte auf frischen, nährstoffreichen, etwas kalkhaltigen Lehm- und Tonböden. Partner:Große Brennessel (Urtica dioica), Wilde Akelei (Aquilegia vulgaris), Baldrian (Valeriana officinalis), Wiesen-Alant (Inula britannica) Besonderheiten: Die Blüten können zu Kräuterlimonaden als auch zu Blütenpudding oder Mousse verarbeitet werden, junge Blätter als Salat- oder Gemeüsebeigabe. Verwechselungsgefahr mit Galium album.